Ein Spiel gegen die Schweiz, für mich als Fan der Deutschen Nationalmannschaft natürlich ein besonderes Highlight, das ich auf keinen Fall verpassen darf! Also fuhren Dani Thoma, Flo, David und ich am Mittwochabend nach Basel. Schon früh waren wir vor dem Stadion und konnten so an der legendären Shell-Tanke noch ein, zwei Dosenbierchen geniessen. Leider hatte ich „nur“ Karten für die Muttenzer-Kurve (also dort wo die

Heimfans stehen). Wir wollten schon bei Türöffnung ins Stadion rein, da wir unser neues Transparent, welches wir am Pfingstmontag genäht hatten, aufhängen wollten. David und ich durften dann aber nicht in den Block D, da wir mit das Deutsche Trikot an hatten. Wir „mussten“ also in den Block B – wo die Deutschen Fans standen. Für uns war’s aber kein müssen, sondern natürlich ein dürfen. Als wir dann im Stadion waren, waren wir natürlich gespannt, ob Flo und Dani das Transpi auch aufhängen konnten – und siehe da, am Balkon, genau in der Mitte über dem Tor hing das Teil – optimal! Sonst waren keine anderen Transparente auf der schweizer Seite zu sehen. Dafür war auf unserer Seite schon alles voll.

Als das Spui dann endlich losging entdeckten wir auch einige bekannte Gesichter aus München. Die Stimmung bei den Deutschen war meiner Meinung nach recht gut. Von den Schweizern hingegen war nichts zu hören, ausser ab und an das obligate „Hopp Schwiiiiz“. Das umgekehrte hatten Flo und Dani nach dem Spiel behauptet – aber dies ist halt immer etwas Ansichtssache. In der ersten Halbzeit hatten die Schweizer eindeutig die besseren Chancen – konnten diese aber nicht nutzen. Zur Pause stand es dann also noch 0:0. In der zweiten Halbzeit wendete sich dann aber das Blatt. Kevin Kuranyi entscheid das Spiel mit einem Doppelpack zum 2:0 Endstand.

Der Sieg war unheimlich wichtig, um noch einigermassen Stolz durch’s Dorf laufen zu können – will mir ja nicht ausrechnen, was ich bei einer Niederlage alles hätte anhören müssen. Naja, aber die anderen beiden – Dani und Flo – waren nicht ganz so glücklich. Was sich dann erst auch etwas auf die Stimmung im Auto niedergeschlagen hatte – aber mit der Zeit beruhigten sich dann die Gemüter wieder etwas und Dani fuhr uns in strömendem Regen sicher nach Hause.

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