Ende Januar – das erste Spiel der Bundesliga-Rückrunde stand an und da dieses in Hamburg stattfand, war es für mich ja schon fast ein Pflichttermin. Also gings wie üblich am Vorabend los – mit dem CityNightLine. Mit dabei waren Tomi und Päddi. Schnell freundeten wir uns an der Zugbar mit dem DB-Personal an, nach einigen Bierchen legten wir uns dann in die schönen Ruhesessel um noch ein paar Stündchen zu schlafen. Am morgen, so gegen neun Uhr trafen wir dann – mehr oder weniger ausgeruht – im Hamburger Hauptbahnhof ein. Dort stiess auch noch David zu uns. Wir machten uns sofort auf den Weg zur Binnenalster, wo wir im Alex unser übliches „all you can eat“ - Frühstück einnahmen. Anschliessend gingen wir in unser Stammhotel „Stern“ an der Reeperbahn. Dort legten wir uns noch etwas auf’s Ohr ehe wir dann in meine Hamburger Stammkneipe, die „Pils-Börse“ an der Davidstrasse gingen. Dort genossen wir noch ein, zwei Flens, ehe wir uns auf den weiten Weg zum Stadion machten.

Unsere Plätze befanden sich relativ weit oben, in der Ecke. Aufgrund des vorangegangenen 5:1-Sieges gegen Stuttgart im DFB-Pokal waren wir eigentlich relativ zuversichtlich, dass die Rückrunde erfolgreicher wird als die Hinrunde. Aber leider traf das ein, womit wir eigentlich in der Ar***kalten HSH-Nordbank-Arena nicht rechneten – wir verloren 1:0. Der Schiri hat auch noch seines dazu beigetragen, aber lassen wir das mal.

Nach dem Spiel war’s mir noch nicht danach mich an eine Riesenkolonne anzustellen, um mit dem Shuttlebus zum S-Bhf Stellingen zurückzufahren, also entschied ich mich, noch ein, zwei Holsten zu trinken, bis sich die grosse Masse mal verdrückt hat. Meine beiden Homies sahen das anders und gingen sofort zurück in Richtung Innenstadt, wo sie sich auch gleich ins Hotel verdrückten. Als ich dann auch endlich in der S-Bahn war, zog doch tatsächlich irgend so ein Idiot die Notbremse, wodurch nicht nur unser Zug, sondern auch alle darauf folgenden Züge anhalten mussten. Einige aus den Zügen nach uns, hatten anscheinend die glorreiche Idee, in der Pampa aus dem stehenden Zug auszusteigen. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb auf der gesamten Strecke der Fahrstrom abgestellt. Und die Polizei musste die Strecke nach Personen absuchen, ehe es wieder weiterging. Naja, eine Stunde in einer S-Bahn zu verbringen ist auch mal was anderes....

Als ich dann endlich wieder an der Reeperbahn war machte ich mich sofort auf zur Pils-Börse um dort noch mit einigen bekannten Gesichtern auf die Niederlage anzustossen.

Am nächsten Tag besichtigten wir dann noch etwas die Stadt und den Hafen und schauten die restlichen Bundesliga-Spiele in – wo auch sonst – der Pilsbörse. Am Sonntagmorgen fuhren wir dann mit dem ICE zurück nach St. Gallen. Trotz der Niederlage ist Hamburg natürlich immer eine Reise wert und ein tolles Erlebnis.

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