Auswärtsspiel in Hamburg, das ist absolutes Pflichtprogramm. So machten wir (Franky, Reto, Mäck und ich) uns am Freitagmorgen auf in Richtung Hansestadt. Mit dem ICE fuhren wir via Basel direkt nach Hamburg. Schon an Bord stimmten wir uns etwas auf das bevorstehende Flutlichtspiel ein.

Am Nachmittag trafen wir dann in Hamburg ein, wir bezogen als erstes unser Hotel „Stern“ welches jetzt allerdings durch eine Hotel-Kette übernommen wurde. Nachdem wir unsere Habseligkeiten im Zimmer verstaut hatten, machten wir uns sofort auf den Weg zum bekannten Treffpunkt für Bayern-Fans, der Pilsbörse. Unterwegs konnten wir es aber nicht lassen einer Currywurstbude namens „Viva la Wurst“ noch einen Besuch abzustatten.

In der Pilsbörse traf man wie immer viele bekannte Gesichter und konnte mit einem leckeren Flens anstossen bzw. anpluppen.

Rechtzeitig vor Spielbeginn fuhren wir dann mit der S-Bahn in Richtung Stadion. Von dort ging der beschwerliche Weg zum Volkspark dann mit dem Shuttlebus weiter. Vor dem Stadion trennten wir uns dann, da Franky eine Stehplatzkarte hatte und wir „nur“ einen Sitzplatz. Naja, der Sitzplatz war dann auch ganz OK, denn so vom Hocker haute einem das Spiel ja nicht. Wiedermal brachten unsere Jungs kein Tor zu Stande. Der Hamburger Sport-Verein war aber auch nicht viel besser. Somit war ein torloses Unentschieden eigentlich die gerechte Strafe für beide Mannschaften. Denn genützt hat der Punkt keinem was.

Nicht grad sehr erfreut fuhren wir nach dem Spiel dann zurück in die – wohin auch sonst – Pilsbörse. Dort unterhielten wir uns dann noch bis spät in die Nacht über die vergeigten zwei Punkte.

Am Samstagmorgen oder eher Mittag begaben wir uns dann auf unser Touri-Programm. Landungsbrücken, Speicherstadt, Rathaus, Alster usw. Gegen Abend hatten wir dann noch einen Eintritt für die Miniatur-Wunderwelt in der Speicherstadt besorgt. Dies ist eine riesengrosse Modelleisenbahnanlage. Absolut sehenswert.

Nach einem ausgiebigen essen in einem Steakhaus gaben wir uns dann wieder dem Nachtleben auf der Reeperbahn hin. Am Schluss landeten Reto und ich dann noch im Windjammer – der Kultkneipe schlecht hin... Und so verging die Zeit bis zur Zugsabfahrt am frühen Sonntagmorgen dann wie im Fluge. Unseren Gesundheitsschlaf konnten wir dann im ICE nach Basel nachholen.

Und so ging mal wieder ein absolut gelungener Ausflug nach Hamburg zu Ende, auch wenn sportlich mehr hätte herausschauen müssen.

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